Beispiele

Die folgenden Beispiele sollen Ihnen einen Eindruck davon geben, mit welchen Anliegen Menschen zu mir kommen.

Hinweis zu gesundheitlichen Anliegen: Beachten Sie bitte bei gesundheitlichen Anliegen die Empfehlungen Ihres Arztes. Die Feldenkrais-Methode ist keine medizinische Methode und kann diese nicht ersetzen. Sie kann jedoch dabei helfen, neue & bessere Bewegungsmuster zu erlernen, die sich auch bei gesundheitlichen Problemen positiv auswirken können.

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Bandscheibenvorfall

André St. hatte vor 9 Jahren einen Bandscheibenvorfall und befand sich auf einem Beschwerde-Niveau, mit dem er leben konnte. Eine Sache machte ihm aber großen Kummer: "Wenn ich längere Zeit stehen muss, bekomme ich extrem starke Schmerzen im unteren Rücken und muss mich irgendwo hinsetzen." Wir vereinbarten einige Einzelstunden. Besonders interessant fand er dabei, wie die Beweglichkeit seiner Hüftgelenke mit dem unteren Rücken zusammenhing. Nach zwei Einzelstunden lachte er mich an und sagte zu mir: "Ich habe mir gestern abend Stehkarten für ein Konzert gekauft!" Wir arbeiteten noch 3 Stunden weiter an seiner Fragestellung und er lernte das dynamische Stehen kennen.

Als ich ein Jahr später mit ihm sprach erzählte er mir davon, dass er kürzlich wieder längere Zeit stehend auf einem Konzert verbracht hatte und die seinerzeit entwickelte Idee des dynamischen Stehens ihm auch hier wieder geholfen hatte.

Schulterschmerzen

Britta B. hatte gelegentlich Schmerzen in der Schulter - besonders morgens nach dem Aufstehen. Ich half ihr etwa eine Stunde lang dabei, ein besseres Zusammenspiel der Schulter- und Armbewegungen mit dem restlichen Körper zu erlernen. Ihr abschließender Kommentar lautete nur: "Erstaunlich!"

Ich war mir nicht sicher, ob eine einzelne Sitzung schon ausreichen würde, damit es ihr nachhaltig besser ginge. Ich hörte jedoch nichts mehr von ihr und befürchtete schon, sie sei nicht zufrieden gewesen. Als wir uns nach einigen Wochen einmal begegneten, sagte sie jedoch zu mir: "Meine Schulter-Beschwerden sind seit unserer gemeinsamen Arbeit nicht mehr aufgetreten."

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Taubheitsgefühl in den Händen

Renate Sch. rief mich an. Sie klang ziemlich verzweifelt: Ihre Finger kribbelten gelegentlich und fühlten sich taub an. Ein Radiologe hatte daraufhin Bilder von ihrer Halswirbelsäule gemacht und mehrere Bandscheibenvorfälle diagnostiziert. Er prognostizierte: "In zwei Monaten können Sie Ihren Arm nicht mehr heben!" €? weder freundliche Worte, noch besonders gute Aussichten.

Am Anfang unserer Arbeit war sie irritiert. Es entsprach nicht ihren Erwartungen, dass ich mich scheinbar gar nicht so sehr für Ihre Halswirbelsäule interessierte, sondern viel mehr für entferntere Bereiche. In solchen Fällen wird es immer spannend für mich: Würde es mir gelingen, sie auf die entscheidenden Bewegungszusammenhänge neugierig zu machen, die bisher unbeachtet geblieben sind?

Renate Sch. wurde neugierig! Innerhalb von drei Monaten haben wir uns zu 10 Einzelsitzungen getroffen. Und ich freute mich sehr, als sie nach dem siebten Mal zu mir sagte: "Es geht mir so gut wie nie zuvor! Und nicht nur meinem Nacken, sondern meinem ganzen Rücken. Wenn ich früher längere Zeit gesessen habe, konnte ich hinterher kaum mehr aufstehen €? auch das geht jetzt viel besser."

Lampenfieber

Claudia K. wünschte sich mehr Gelassenheit, Stabilität und Ruhe bei den für sie sehr belastenden Präsentationsterminen. Ich arbeitete dann in großer Ruhe mir ihr daran, ein Gefühl für die Stabilität ihrer Knochenstruktur zu entwickeln. Zum Ende sagte sie, sie habe das Gefühl, nichts könne sie mehr umwerfen und sie ruhe in sich selbst. Vier Wochen später berichtete sie mir, dass sie sich bei ihrer letzten Präsentation spontan an dieses Gefühl erinnert und ihr das sehr geholfen habe.

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